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Der Steinbock 
(Alpensteinbock)

Capra ibex

 

Familie: Hornträger (Bovidae)

Der Steinbock ist eine Wildziege, er lebt in den Alpen. Im Gebirge steigt er bis 3200 m hoch.

Sein Fell ist graubraun, die Böcke haben einen kleinen Ziegenbart unter dem Kinn, ältere Böcke haben auch eine Mähne mit etwas längeren Haaren. 

Die Männchen haben große Hörner, die halbkreisförmig nach hinten gebogen sind. Bei alten Böcken können die Hörner 85 cm lang werden, an der Vorderseite haben die Hörner Wülste. Männchen werden 140-170 cm und Weibchen 75-100 cm lang. Dazu kommt jeweils ungefähr  20 cm Schwanz. Männchen wiegen bis 120 kg, die Weibchen nur bis etwa 50 kg.

Steinböcke fressen vor allen Gräser und Kräuter. Die Pflanzen mit holzigen Ästen (Zwergsträucher) werden nicht so gerne gefressen.

Das Weibchen bekommt nach einer Tragezeit von 165 Tagen ein Junges, manchmal werden auch Zwillinge geboren.

Steinböcke werden mit 2 Jahren erwachsen, sie können 10-14 Jahre alt werden.

Früher glaubte man, dass man aus Steinböcken Medizin herstellen könnte und hat die Tiere fast ausgerottet. Weil es vor 200 Jahren es nur noch 100 Steinböcke gab, hat man sie unter Naturschutz gestellt. Heute gibt es sie wieder in vielen Gebieten der Alpen. Insgesamt gibt es ungefähr 4500 Steinböcke.

   

Text von: Oskar Ge. (Grömitz, 8 Jahre) und die „Jungen Naturforscher“
Foto: Levke Wiese

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Letzte Bearbeitung dieser Seite: 13. Februar 2018

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Seite von Dr. Vollrath Wiese, Haus der Natur - Cismar/Grundschule Neukirchen